Ausbildung

Basis für Qualität und Innovation

Egal für welchen Ausbildungsberuf Du dich entscheidest, das duale Ausbildungssystem sorgt dafür, dass du dein Handwerk von der Pike auf lernst.

Dual heißt, dass du deine Ausbildung sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule absolvierst. Im Betrieb werden dir die praktischen, in der Berufsschule die theoretischen Inhalte deines Berufs vermittelt.

In der Regel findet die betriebliche Ausbildung an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen erfolgt - je nach Ausbildungsberuf und -jahr - die Ausbildung in der Berufsschule. Teilweise wird auch Blockunterricht durchgeführt, d. h. der Berufsschulunterricht findet am Stück mit einer Dauer von bis zu acht Wochen statt. Grundlage der Ausbildung sind die jeweiligen Ausbildungsordnungen.

 

Eine Besonderheit im Handwerk ist die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung während der Ausbildung, die an den Berufsbildungsstätten des Handwerks in Schleswig-Holstein stattfinden.

In der Mitte der Berufsausbildung findet in der Regel eine Zwischenprüfung statt, mit der der Erfolg der bisherigen Ausbildung dokumentiert werden soll. Am Ende der Berufsausbildung steht die Gesellenprüfung.

Die Ausbildungsdauer beträgt - je nach Beruf - zwischen 2 und 3½ Jahren. Eine Verkürzung der Ausbildungszeit ist mit Abitur möglich.

Technischer Betriebswirt / Technische Betriebswirtin (HWK)

Das Beste aus zwei Welten

Ein Handwerk von Grund auf lernen und sich gleichzeitig fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen - das funktioniert mit der Qualifizierung zum Technischen Betriebswirt bzw. zur Technischen Betriebswirtin.

Das Fortbildungszentrum der Handwerkskammer Lübeck führt diese kombinierte Aus- und Weiterbildung seit 2006 durch. Sie richtet sich an motivierte Schulabsolventinnen und Schulabsolventen mit gutem Realschulabschluss oder (Fach-)Abitur und kann mit jedem Handwerksberuf durchgeführt werden. Darüber hinaus ist sie speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten, die ihre künftigen Führungskräfte oder potenziellen Betriebsnachfolger selbst ausbilden und eng an das eigene Unternehmen binden wollen.

Die Auszubildenden bekommen Einblicke in alle Geschäftsprozesse und somit frühzeitig ein Gespür für die Unternehmensführung. Und erwerben zwei Abschlüsse in kurzer Zeit: den Gesellenbrief sowie den Technischen Betriebswirt / Technische Betriebswirtin (HWK).

Der Lehrgang erstreckt sich über drei Jahre und schließt mit einer Kammerprüfung ab. Er beinhaltet die Themengebiete Betriebswirtschaft (Planung und Organisation), Absatzwirtschaft (Marketing), Finanzwirtschaft (Finanz-/Rechnungswesen), Personalführung, Recht und Unternehmensführung. Er findet samstags und während der Schulferien im Blockunterricht statt. Beginn: jährlich im Oktober. Pro Jahr entscheiden sich ca. 15 Auszubildende und deren Ausbildungsbetriebe für diese Zusatzqualifikation, die oftmals auch vom Ausbildungsbetrieb mitfinanziert wird.

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